Bio-Trinkhalme, PLA, flexibel, grün, Ø 5mm x 240 mm, versch. Mengen

Artikelnummer: 856029

Kategorie: Sonstiges

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Trinkhalme aus Bio-Kunststoff (PLA)

 

  • in verschiedenen Mengen erhältlich
  • Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen
  • PLA ist ein 100 % kompostierbares Bioplastik
  • Farbe: Mischung aus hell- und dunkelgrün
  • Länge: ca. 24 cm
  • Durchmesser: ca. 5 mm
  • knickbar
  • hitzebeständig bis ca. 40 °C
  • kompostierbar nach DIN EN 13432

 

Darf nicht im hauseigenen Gartenkompost oder in der Natur entsorgt werden,

Entsorgung im Restmüll!

 

So wird PLA hergestellt

PLA zählt zu den Biokunststoffen und steht für Polylactide (vom englischen Wort polylactic acid), die umgangssprachlich Polymilchsäuren genannt werden. Um diese Milchsäuren zu erhalten, benötigt es Stärke, die sich in Pflanzen wie Mais, Kartoffeln oder Rüben durch die Photosynthese entwickelt. Gärt die aus dem Gewächs gewonnene Stärke – bei PLA größtenteils aus der Maispflanze –, entstehen Milchsäuren.

Auf die gleiche Weise wird CPLA gewonnen. Es wird jedoch noch 20 bis 30 Prozent Talkpulver hinzugefügt. Dadurch kristallisiert das PLA, was erklärt, wieso das «C» auch für «crystallized PLA» steht. Als Reaktion auf das Talkpulver wird das Material undurchsichtig, härter und hitzebeständiger. In diesem Zustand kann es auch gegossen werden und wird daher für beispielsweise Einweg-Besteck benutzt.

 

Darum gilt PLA als nachhaltig

PLA kann auf verschiedene Weisen entsorgt werden. PLA ist nach DIN EN 13432 kompostierbar. Diese Norm besagt, dass sich das Material in einer Industriekompostierungsanlage unter bestimmten Temperatur-, Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbedingungen in drei Monaten so zersetzt hat, dass bei einer Absiebung durch ein 2 mm Sieb nicht mehr als 10 Prozent Rückstände verbleiben. Es entstehen bei PLA keine toxischen Reststoffe.

Der Biokunststoff darf jedoch nicht im hauseigenen Gartenkompost oder in der Natur entsorgt werden, da sich dieser nur in industriellen Kompostieranlagen abbaut.

Ähnliches gilt für das Recycling von PLA. Da die Mengen aktuell noch zu gering sind, lohnt sich diese Aufbereitung noch nicht. Dementsprechend existieren keine Sortierungs- und Recyclingprozesse in den Anlagen, obwohl das Material für die Wiederverwertung vielversprechend ist (siehe nächster Punkt). Die gegenwärtig lohnendste Entsorgung ist daher die Verbrennung. Bei der thermischen Verwertung kann ein Teil der Energie, die für die Herstellung aufgewandt wurde, weiter genutzt werden. Wie erwähnt tritt dabei nur die Menge an CO2 aus, die die Pflanze beim Wachstum aufgenommen hat, weshalb auch Treibhausgase reduziert werden.

 

So recyclingfähig ist PLA

noch bessere Ökobilanz erhält PLA beim Recycling. Bei höheren Produktions- und damit Abfallmengen kann dies in Zukunft die optimale Entsorgung sein, zumal Aussortierung – und Trennung von anderen Kunststoffen – technisch möglich ist.

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